Prämonstratenser

Der Prämonstratenserorden blickt auf eine 900-jährige Geschichte zurück

Der Orden der Prämonstratenser wurde zu Weihnachten 1121 von Norbert von Xanten (*1080/85, †1134) in Prémontré im Nordosten Frankreichs gegründet. Ziel der religiösen Reformbewegung war ein Leben nach dem Vorbild der Apostel in Gemeinschaft und Besitzlosigkeit und zur Verkündigung des Evangeliums.

Die Prämonstratenser

Ziel der religiösen Reformbewegung war ein Leben nach dem Vorbild der Apostel in Gemeinschaft und Besitzlosigkeit und zur Verkündigung des Evangeliums.

Die Haupttätigkeit der Prämonstratenser liegt in der Pastoral: Pfarrseelsorge, Krankenhausseelsorge, Studentenseelsorge, Jugendarbeit etc.

Ihre Ordensniederlassungen werden in Deutschland heute Klöster und nicht wie in Österreich als Stift bezeichnet und von einem Abt geleitet. Hauptklöster heißen Abteien, abhängige Konvente Priorate (z.B. Tochtergründungen).

Die Brüder und Schwestern sind keine Mönche/Nonnen, sondern Chorherren /Kanoniker (zugleich Kleriker=Priester) bzw. Chorfrauen/Kanonissen. Sie führen ein Leben zwischen Kontemplation und Aktion, also Betrachtung und Arbeit.

Das helle Ordensgewand war ursprünglich aus ungefärbter Wolle und ein Symbol der Einfachheit und Buße. Die Prämonstratenser werden deshalb auch Ordo candidus (lat. „weißer Orden“) genannt.

Der Habit besteht aus einem langen Obergewand, Skapulier (schürzenartiger Überwurf) und Zingulum (Stoffgürtel), mitunter ergänzt durch einen Kapuzenkragen bzw. Schulterumhang (Mozetta).